Vergleich zwischen inkrementale und induktive Meßtaster

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 Inkrementale Meßtaster 

 LVDT oder induktive Meßtaster 

 Meßgenauigkeit (Meßweg: 2mm)

+/-0.5 µm 

 1 zu 10 µm (0.5% M.) 

 Meßgenauigkeit (Meßweg: 10mm)

 +/-0.5 µm 

 5 zu 50 µm (0.5% M.) 

 Meßgenauigkeit (Meßweg: 15mm)

 +/-1 µm 

10 zu 105 µm (0.7% M.) 

 Meßgenauigkeit (Meßweg: 20mm)

+/-1.25 µm 

 10 zu 140 µm (0.7% M.) 

 Meßgenauigkeit (Meßweg: 30mm)

 +/-1.25 µm 

   

Meßbereiche und Meßgenauigkeit:

Inkrementale Meßtaster bieten eine sehr gute Linearität und damit eine hohe Meßgenauigkeit auf dem gesamten Meßweg. Induktive Meßtaster besitzen dagegen eine noch bessere Wiederholgenauigkeit aber keine vergleichbar gute Linearität. Deshalb werden induktive Meßtaster eingesetzt wenn kleine Meßwege etwa bei Vergleichsmessungen mit einem Einstellmeister gefordert sind.

Während inkrementale Meßtaster also auf ihrem gesamten Meßweg ohne Einschränkung verwendbar sind, sollten induktive Meßtaster nur nahe der Meßbereichsmitte und nur über kleine Tastwege eingesetzt werden.

Elektronik und Meßwertverarbeitung:

Inkrementale Meßtaster besitzen einen Glasmaßstab mit einem feinen hochgenauen Strichgitter. Der Meßwert entsteht durch das optoelektronische Zählen der einzelnen Striche auf dem Glasmaßstab.

Deshalb gibt es bei der Signalverarbeitung der Tasterwerte in den Anzeigegeräten PROMUX, PROMUX4C und PROMUX8 keine elektrischen oder elektronischen Verarbeitungsfehlern (D.h. keine Fehler wie: Offset, Verstärkung, Regelungsschwankungen oder Drift).

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